Quanshu Kung Fu ist eine Kampfkunst, die sich in verschiedenen Kung Fu Stilen begründet.  Im Unterschied zu traditionellem Kung Fu ist Quanshu(Chinesisches Boxen) besonders an die westlichen Gegebenheiten angepaßt.
Es wird berücksichtigt, dass die Menschen hier, im Unterschied zum asiatischen Raum, in der Regel größer und kräftiger, sowie in internationalen Kampfformen trainiert sind.
Chinesisches Boxen bietet ein sehr gutes Verhältnis von eingesetzter Zeit zum Nutzen. Die angestrebten Fortschritte im Gruppen-Training lassen sich durch eigenes Training direkt beeinflussen.
Chinesisches Boxen vermittelt nicht nur Techniken, sondern Prinzipien und Taktiken.
Hier eine Übersicht der Trainingselemente.
Die Entstehung des Kung Fu
Wann genau Kung Fu entstanden ist, kann nicht wissenschaftlich belegt werden. Man ist auf Legenden und mündliche Überlieferungen angewiesen. Eine verbreitete Meinung ist, dass die Wurzeln des Kung Fu etwa 2800 v. Chr. bei dem Kaiser Hung Ti zu finden sind. Hung Ti hat in seinem „Buch der inneren Medizin“ Atemprinzipien und Gesundheitsübungen festgehalten. Diese sind den entsprechenden Prinzipien des traditionellen Kung Fu sehr ähnlich. Mit der Einführung des Buddhismus (1. Jahrhundert vor Christus), wurden in China die Grundlagen zur Entwicklung des Shaolin Kung Fu gelegt. Im Rahmen der Zen-Meditationen der Mönche entwickelte sich das Chuan Shu, das Mönchboxen. Der erste Patriarch des Zen-Buddhismus Bodhi-Dharma brachte Anfang des 6. Jahrhunderts Vajramushti (eine indische Kampfkunst der Kshatriyi) mit nach China. Diese, in der indischen Kriegerkaste gelehrte Form des Kämpfens, wurde gleichzeitig mit dem Zengedanken gelehrt. Aus dieser Grundkonstellation entwickelte sich im Laufe der Zeit eine praxisorientiertere Form des Trainings. Nach dem Tod von Bodhi-Darma wurde das gesammelte Wissen in eine Form gebracht und bildete so einen der ersten Stile im Bereich der Kampfkunst, den Shaolin-Stil.
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